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Fashion leihen statt kaufen. Der neue Trend.

5 Min. Lesedauer

Ständig im Trend sein, der Umwelt helfen, Geld sparen und ein monatliches Einkommen erhalten, dass verspricht das neue Start-up „Wardrop“ aus Kiel. Die Gründer gaben uns ein Einblick in Ihre innovative Idee und dessen Entstehungsgeschichte.

Was ist das Start-up Wardrop überhaupt? Ein Überlick.


Viele Menschen haben in Deutschland das Problem, dass Sie jedes Jahr viel zu viele Kleidungsprodukte im Kleiderschrank haben. Eine Vielzahl dessen wird nicht getragen oder einfach weggeschmissen, um Platz für neue Produkte zu schaffen. Junge Deutsche geben monatlich ungefähr 70-150€ für Kleidung aus.

Viele große Fashion Unternehmen werfen zudem jährlich tausende Tonnen Retouren Ware weg. Anhängend in Betracht zu ziehen ist außerdem, dass alleine ein T-Shirt (a 250g) in der Produktion ca. 2.400 Liter (15 Badewannen) Wasser verbraucht. Dies stellt nicht nur eine enorme Verschwendung dar, sondern spiegelt sich auch in unseren Grundwasserwerten sichtbar wieder.

Das Konzept Wardrop’s besteht darin, jedem Verbraucher kostengünstig eine große Auswahl an Markenkleidung zu ermöglichen, welche dieser sich gegen einen monatlichen Betrag käuflich erwerben bzw. ausleihen kann. Somit bekommt jeder Verbraucher die Möglichkeit auch bei schnellen Trendwechseln mithalten zu können und dabei auch noch Geld zu sparen. Des Weiteren fördert Wardrop die Nachhaltigkeit und wagt somit den ersten großen Schritt in der Modebranche.

Interessierte Käufer, haben die Möglichkeit auf der Plattform von Wardrop das für Sie passende Produkt zu suchen und dann für einen bestimmten Zeitraum auszuleihen. Den Ausleih Zeitraum sowie den Verleihpreis wird von dem Anbieter ausgewählt. Dieser kann so aktiv mit seinem Kleidungsstück Geld verdienen.

Webseite

Wardrop.de ist schlicht und übersichtlich aufgebaut. Sie überzeugt mit einem für die Generation Z überzeugendem Design. Gleich zu Beginn, wird man von einer Übersicht der Angebotenen Klamotten auf das Sortiment eingestimmt.

Logo

Das Logo besteht aus einem T-Shirt und einem Tropfen. Der Tropfen steht für die „Drops“, welche immer neue Klamotten auf den Marktplatz bringen.

„Damit können junge Leute, die vielleicht nicht so viel Geld haben, auch bei schnellen Trendwechseln mithalten“

Ricco Brandt – Wardrop auf der Prototyping Week

Die Entstehungsgeschichte


Die Idee hinter Wardrop entstand, während eines BWL-Projektes in der Schule. Dabei sollte ein Unternehmen gegründet werden und als Projekt ausgearbeitet werden. „Als wir die Idee den Lehrern vorstellten und die anderen Gruppen hörten, wurde uns klar, dass wir die einzige plausible Idee hatten und die Lehrer waren begeistert“ erzählte einer der Gründer Joran Pauleit uns im Gespräch.

Anschließend traten die Gründer mit Seed in Kontakt, um weitere Schritte einzuleiten.

„SEEd ist ein stiftungsfinanziertes Programm, das neue Lernmethoden und einen sozialunternehmerischen Ansatz an Schulen bringt und die Selbstwirksamkeit und Lösungskompetenz von Jugendlichen stärkt. Es ist ein kostenloses Angebot, welches kein Mehraufwand für Lehrkräfte bedeutet. Ausgebildete SEEd Trainer:innen führen den Workshop durch oder begleiten und unterstützen. Dabei setzen wir auf flexible Umsetzungsformate. Ziel des Projektes ist es, Schüler:innen die Möglichkeit zu geben, anhand (eigener) lebensweltbezogener Projekte ökonomische Bildung zu erfahren. Dies passiert, indem wir den Blick auf die aktuellen gesellschaftlichen Heraus­forderungen schärfen und die Schüler:innen bei der Entwicklung von Lösungs­ideen begleiten. Uns geht es dabei nicht darum, dass jede:r direkt ein Unter­nehmen gründet. Wir wollen sensibilisieren und ihnen das Handwerkszeug mit auf den Weg geben, damit sie für Probleme, welche ihnen im Alltag begegnen, Lösungen entwickeln können.“ – https://seed.schule/ auf ihrer Homepage.

Dort besuchten Sie das Seed Sommercamp in Pelzerhaken. In diesem Camp entwickelten Sie Ihre Idee innerhalb von 4 Tagen weiter. Auch bei der Abschlusspräsentation begeisterten Sie die anderen Teilnehmer und gewannen Tickets für die Prototyping Week von Opencampus.sh. „So sicherten Wir uns auch das Ticket in die Starterkitchen“ erzählte Ricco Brandt stolz. „und eine damit verbundene Ausweitung unseres Netzwerkes“ fügte Joran Pauleit hinzu.

Prototyping Week

Anfang 2019, besuchten die Gründer mit Ihren gewonnenen Tickets die Prototyping Week, welche von Opencampus.sh jedes Halbjahr veranstaltet wird. Dort erweiterten Sie die Geschäftsidee und schafften die bei der Abschluss Präsentation Auftretenden Kritikpunkte aus dem Weg.

„In dieser Woche entwickelten Wir die Idee soweit, dass sie bereit zur Umsetzung war.“ erzählt uns Ricco Brandt.

Auch bei der abschließenden Präsentation vor 300 Zuschauern begeisterten die Jungs mit Ihrer Idee das Publikum, dieses Mal bestehend aus Investoren, Reportern und Unternehmen. Die lokale Zeitung, Kieler Nachrichten, erwähnte Sie daraufhin in einem Ihrer Artikeln.


Derzeitiger Stand

„Seitdem ist der Andrang auf unsere Idee deutlich gestiegen“

– Joran Pauleit

Um diesen Andrang entgegen zu wirken, erstellten die Jungs eine Platzhalter Seite, welche monatlich um die 19.000 Aufrufe hat, auf der die Besucher mit den Neusten Informationen versorgt werden. Auch in Kiel, erzählt Ricco Brandt steigt der Bekanntheitsgrad.

Ende Sommer 2019 befragten die Gründer auf dem Waterkant Festival Ihre Zielgruppe, um Ihr Angebot anzupassen. Dadurch folgten Ihnen diverse Interessierte auf Instagram.

„Seitdem haben wir verstärkt an unserer Werbepräsenz gearbeitet, welche essenziell für unser Projekt ist“ erwähnt Gründer Ricco Brandt. Unter dem Namen „Wardroplounge“ startet Wardrop Anfang des Jahres seine erste Kampagne auf Instagram.

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Seid Neustem ist Wardrop Teil der repaste GbR, die nun maßgeblich an der Webpräsenz Entwicklung beteiligt ist.

Derzeit sind die Gründer dabei Ihr Abitur zu schreiben. Sie versichern uns aber, direkt danach mit Ihrer Idee durchzustarten und den Markt zu erobern. Wir wünschen ihnen viel Glück dabei!

Aussichten auf dem Markt


In vieler Hinsicht hin, hat der Markt der „Sharing Economy“ Aussicht auf Erfolg in den nächsten Jahren. In vielen Bereichen entwickelt sich der Trend weg vom Eigentum hinzu Mieten oder Leasing. Diese Entwicklung zeigt sich besonders im Immobilien Markt und den hohen Mietpreisen. Auch das Leasing von Kraftfahrzeugen für Privatperson wird immer interessanter. Immer mehr Anbieter drängen auf den Markt und erweitern diesen um viele neue Angebote. Dieser Index zeigt die Entwicklung der Subscription Economy in den letzten Monaten. Gerade durch die Covid-19 Pandemie wird dieser Trend in Bezug auf Netflix und Co. deutlicher.

Auch der Modemarkt wird langsam von dem Trend erfasst. McKinsey einer der größten Unternehmens Beratungsinstitutionen der Welt, bringt jedes Jahr, mit dem Magazin Business of Fashion (BOF), den „State of Fashion Report“ heraus. In diesem wird 2019 erstmals das leihen von Modeartikel erwähnt und mit starkem Wachstum potentzial betitelt. In dem dies jährigen Report wird McKinsey deutlicher. Das Thema der „Sharing Economy“ bekommt ein eigenes Abteil unter „Next gen Social“. Dort wird der Prozess dieser Unternehmensidee bereits analysiert und mit bestehenden Unternehmen, hauptsächlich aber auf Event-Kleidung, verglichen. Auch dort kommt McKinsey zu dem Schluss, dass dieser Trend in den kommenden Jahren zu nimmt und ein extremes Wachstumspotential hat.

Auch wir glauben, dass sich der Trend fortsetzen wird und sich in Zukunft immer mehr in unseren Alltag integrieren wird.

Schlussfolgerung


Wir denken auf jeden Fall, dass diese neue Art des „Besitzes“ eine entschiedene Rolle in der Zukunft werden wird. Wenn das Team hinter Wardrop die derzeitigen Probleme ausmerzen kann, wird dieses Unternehmen ihr volles Potenzial ausschöpfen! Gründerhub wird den Weg von Wardrop Schritt für Schritt begleiten und jederzeit darüber Berichten.

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